Pädagogische und psychologische Arbeit

mit Kindern und Jugendlichen in schwierigen Lebenssituationen

 

Wenn Kinder und Jugendliche mit ihren Eltern zu mir kommen, ist diesem Entschluss oft ein längerer Leidensweg vorausgegangen. Eine Familie ist wie ein Mobile. Wenn das Gleichgewicht an einer Stelle gestört wird, gerät das ganze Gefüge durcheinander. Die Balance funktioniert nicht mehr und alle Familienmitglieder leiden mehr oder weniger darunter. Kinder können durch ihr auffälliges Verhalten der Auslöser, aber auch der Symptomträger sein für etwas anderes, das ihre "Fundamente" zum Wanken gebracht hat.

 

Manchmal sind es die normalen Entwicklungsschritte, die vollzogen werden müssen, aber aus irgendeinem Grund ins Stocken geraten sind. Es können auch schwere Krankheiten bei Familienmitgliedern oder andere belastende Situationen sein, wie Trennung und Scheidung der Eltern, die dazu geführt haben, dass es Schwierigkeiten gibt. Auch die Schulsituation kann ein Auslöser sein, Unter- oder Überforderung, Mobbing und vieles mehr.

 

Die Schwierigkeiten zeigen sich in Schule und Ausbildung an schlechten Noten, an einem Mangel an Motivation, an Unlust, depressiver Verstimmung oder Aggressionsausbrüchen.

 

Was im Einzelnen dahinter steckt, lässt sich herausfinden.

 

Im Erstgespräch geht es um das Kennenlernen. Dabei ist es mir sehr wichtig, dass nach einem kurzen gemeinsamen Gespräch, Kinder oder Jugendliche in einem Extraraum Beschäftigung finden und ich alleine mit den Eltern über die anstehenden Probleme reden kann.  

 

Danach spreche ich mit den Kindern oder Jugendlichen ohne die Eltern und höre mir an, was sie zu sagen haben und ob sie sich vorstellen können zu mir zu kommen, damit wir gemeinsam einen Weg finden können, der aus den Schwierigkeiten heraus führt. Das Wichtigste an diesen Gesprächen ist die Frage nach dem Hobby oder den ganz speziellen Interessen, denn das ist Einstieg und Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit.

 

Danach können drei Probestunden vereinbart werden, denen mit beiderseitigem Einverständnis weitere Stunden folgen. Regelmäßige Elterngespräche sind notwendig, wenn meine Arbeit erfolgreich sein soll, auf Wunsch auch Gespräche mit Lehrkräften oder anderen beteiligten Personen.

 

Kollegiale Supervision zur Qualitätssicherung findet regelmäßig statt.

 

Meine therpeutische Arbeit beinhaltet unter anderem:

 

Entspannungs- und Atemübungen

 

Fantasiereisen

 

Spieltherapeutische Übungen, Rollenspiele

 

Verhaltenstraining

 

Vermitteln von Lernstrategien

 

Gedächtnis- und Konzentrationsübungen

 

Aufarbeiten von Lerndefiziten

 

Kreatives Gestalten

 

Naturbeobachtungen und kleine naturwissenschaftliche Experimente

 

Jedes Kind/jeder Jugendliche, erhält ein "Ich-Buch", das in den Stunden gestaltet wird und mit Lerntipps, Texten, Bildern und vielem mehr im Laufe der Zeit zu etwas ganz Besonderem wird.

 

Bastelarbeit: ein Schmetterling aus Glitzerpulver
Fantasiereise zum Lieblingsplatz
Krestives Schreiben: ein "Elfchen" aus elf Wörtern